HILTIBOLD ist ein Schaufenster in der Stadtmitte, wo Kunst lesbar wird wie eine Zeitung. Wer macht was und wo und warum und wieso und sowieso. Im Abstand von drei Wochen zeigt HILTIBOLD je zwei aktuelle Positionen in seinen zwei Vitrinen. Bei jedem Wechsel wird am Brunnen vom HILTIBOLD auf die neuen Kunstschaffenden getrunken.

HILTIBOLD / Stützmauer an der Magnihalde / Goliathgasse 15 / 9000 St.Gallen / grossartig@hiltibold.ch
 

Für eine starke Kunstszene in St.Gallen!
Demnächst zu sehen:

>  Katalin Deér & Asi Föcker / 14. Dez. 2017 - 9. Januar 2018 
>  Peter Dew & Andrea Corciulo / 11. - 30. Januar 2018

>  Isabel Rohner & Joëlle Allet / 01.- 20. Februar 2018
>  
Anita Tarnutzer & Herbert Weber / 22. Februar - 13. März 2018
>  
Ute Klein & Emanuel Geiser / 15. März - 03. April 2018

 

 

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HILTIBOLD wir von folgenden Partnern unterstützt:

> Stadt St. Gallen
> Denkmalpflege der Stadt St. Gallen
> Kanton St. Gallen
> Kulturstiftung des Kantons Thurgau
> Kanton Appenzell Innerrhoden  

> Arnold Billwiller Stifung
> Stiftung Ostschweizer Kunstschaffen

Herzlichen Dank!


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Die Taufe vom HILTIBOLD fand am Donnerstag den 15. Dez. 2016 statt.

Zur Taufe sprach Kristin Schmidt (Fachstelle Kultur der Stadt St.Gallen) und Jakob Kuratli (Stiftsarchivar St.Gallen) erzählte die historisch korrekte Geschichte des HILTIBOLDs ... und die Bären zündeten zwei Startraketen.

HILTIBOLD IST GROSSARTIG ...
HILTIBOLD WEISS WAS LOS IST...
HILTIBOLD DREHT SICH...
HILTIBOLD FLÜSTERT...
HILTIBOLD VIBRIERT...
HILTIBOLD VERWIRRT...
HILTIBOLD TUT GUT...
HILTIBOLD LIEBEN WIR...
HILTIBOLD DER SCHÖNE...
HILTIBOLD IST UNTER UNS...
HILTIBOLD LÄDT EIN...
HILTIBOLD DER FREUND VOM GALLUS...

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Historische Entwicklung der Goliathgasse

Die Lage zwischen dem Hügel von St.Mangen und dem ehemaligen Frauenkloster St.Katharinen bestimmt den Verlauf und den Charakter der Goliathgasse. Durch die Gasse floss früher der Irabach. Die Gasse ist räumlich dreigeteilt. Der südliche Abschnitt beim Bohl ist geprägt durch die wuchtige Stützmauer, die Ostseite durch die grossmassstäblichen Bauten des 19. Jahrhunderts. Auf der Westseite steht eine gotische Häuserzeile. Im mittleren Teil der Gasse besteht zur Kirche St.Mangen hin eine geschlossene spätgotische und klassizistisch-biedermeierliche Bebauung. Die Häuser weisen aufgrund der topographischen Verhältnisse eine für die Altstadt von St.Gallen unübliche Höhe auf. Der südliche Teil zum ehemali- gen Kloster ist räumlich weniger präzise gefasst. Der nördliche Teil schliesslich wird durch ein Gebäude der Moderne dominiert. Am Ende der Goliathgasse stand früher das Platztor, das die Altstadt mit den Landstrassen in Richtung Thurgau verband.

Die Goliathgasse selber war früher eine wichtige Verbindung vom Marktplatz zu den Strassen ins Umland von St.Gallen. Von 1897 bis 1950 führte in der Goliathgasse eine Trambahn auf Schienen durch die nördliche Altstadt – als Linie 3 Stocken / Heiligkreuz.

Quelle: Vorlage Stadtparlament (Stadt St.Gallen) vom 24. März 2015 / 732.12 Kantonsstrassen, Gemeindestrassen

 

Brunnen an der Goliathgasse

„Bis zum Jahre 1897 bestand noch ein weiterer Brunnen an der Goliathgasse, d.h. im Bereich der Mittelnische der Stützmauer gegenüber der „Kaffeehalle“. Dieser Brunnen war gemäss Protokoll der Baukommission vom 2. März 1897 infolge Höherlegung der Goliathgasse nicht mehr brauchbar und wurde mangels öffentlichen Interesses aufgehoben.“

Quelle: die öffentlichen Brunnen im Stadtkern von St.Gallen / 20 Brunnen Goliathgasse/Magnihalden_S8

Die Pläne aus dem Bauarchiv sind datiert von 1877 und stellen somit eine Planung in Hinblick auf die Strassenanpassung dar.

Teile davon wie Pissoir und Geländer sind scheinbar nach diesen Unterlagen erstellt worden, der Brunnen aber offensichtlich nicht.

Der erneute Umbau wurde Ende 2016 abgeschlossen. Das Tiefbauamte der Stadt St.Gallen übernahm die Bauherschaft und die Gestaltung erfolgte durch das Architekturbüro "Atelier Bottlang AG".